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Wie wirkt sich die Inflation auf Immobilien aus?

Lesedauer: 5 Minuten
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04. Dezember 2024
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Eine Frau fährt mit dem Fahrrad auf einer Straße, an der ein großes gelbes historisches Gebäude mit Bogenfenstern steht. Entlang der Straße sind Autos und Fahrräder geparkt, und im Hintergrund erhebt sich ein Kirchturm unter einem teilweise bewölkten Himmel.
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Die Inflation ist im Alltag in gestiegenen Preisen für Produkte und Dienstleistungen deutlich spürbar. Aber wie wirkt sie sich auf den Immobilienmarkt aus? Wie wird sie sich in der nächsten Zeit noch auswirken? Und vor allem: Sind Immobilien ein guter Inflationsschutz?

Die Auswirkungen der Inflation auf Immobilien

Höhere Zinsen für Baufinanzierungen

Mit den Turbolenzen an den Finanzmärkten, der veränderten Geldpolitik der Europäischen Zentralbank und der einhergehenden Inflation sind auch die Zinsen für die Baufinanzierung stark gestiegen – im November 2023 lagen sie zum Beispiel bei rund 4,3 Prozent für 15 Jahre Sollzinsbindung. Im Vergleich dazu: Anfang 2022 lag sie noch bei 1,3 Prozent für 15 Jahre Sollzinsbindung.

Ende des Jahres 2024 sind die Bauzinsen wieder gesunken. Zu Beginn des Jahres 2025 ist allerdings wieder ein leichter Anstieg erkennbar. Während sie im Januar 2025 noch bei 3,26 Prozent (15 Jahre Sollzinsbindung) lagen, lagen sie im September 2025 bei rund 3,86.

Mittelfristig wahrscheinlich eine Seitwärtsbewegung

Leichte Schwankungen in der Zinsentwicklung sind weiterhin möglich. Experten prognostizieren für 2026 einen Seitwärtstrend mit leichtem Aufwärtsdruck.

Immer noch günstige Finanzierungen

Die Zinsen für eine Baufinanzierung lagen zuletzt im September 2024 bei rund 3,86 Prozent bei einer Sollzinsbindung von 15 Jahren – und sind damit immer noch günstig.

Weiterhin starke Nachfrage nach Wohnimmobilien

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien wächst und auch im ländlichen Raum ist eine stärkere Nachfrage zu beobachten. Diese Entwicklung ist vermutlich auch das Resultat der gesunkenen Zinsen für Baufinanzierungen. Denn mit den niedrigeren Zinsen werden Immobilien als Anlage wieder attraktiver.

Weiterhin hohe Preise

Laut Empirica-Immobilienindex sind von 2009 bis 2022 die Immobilienpreise in Deutschland gestiegen. 2023 war seit vielen Jahren erstmals ein leichter Rückgang erkennbar. Seit 2024 bis heute stabilisieren sich die Preise. Trotz der Veränderung liegen die Preise aber weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau.

Gerade in Ballungsräumen wie Köln, Bonn und Düsseldorf steht der immer weiter steigenden Nachfrage nämlich ein geringes Angebot gegenüber. Dieser Mangel ist sowohl für Mieter als auch Käufer spürbar.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Immobilien und Inflation