Immobilienmakler Köln Bonn - KAMPMEYER Immobilien GmbH
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Möglichkeiten

Digitale Immobilienberatung: Surface Hub und Virtual-Reality-Brille

Lesedauer: 4 Minuten
31. August 2016 von

Im Interview Roland Kampmeyer zum Thema Immobilienberatung von heute, Möglichkeiten für Käufer und Verkäufer und warum sich alles und nichts geändert hat.

Redaktion: Wie funktioniert Immobilienberatung heute?

Roland Kampmeyer: Meine Erfahrungen als Immobilienmakler reichen jetzt über 25 Jahre zurück. An der Maklerleistung selbst hat sich in dieser Zeit gar nicht so viel geändert. Die Möglichkeiten, die für die Vermarktung zur Verfügung stehen, befinden sich hingegen in einem permanenten Wandel. Ein Ende der Entwicklung neuer Kommunikationswege ist nicht abzusehen. Im Gegenteil, die Geschwindigkeit der Veränderungen durch technischen Fortschritt nimmt zu. Die klassischen Kontaktmöglichkeiten treten deshalb aber nicht in den Hintergrund.

Lea Dröge am Surface Hub

Lea Dröge, Immobilienberaterin bei KAMPMEYER, am Surface Hub

Klar können Kunden anrufen oder im Waidmarkt 11 vorbeikommen. Es kommen einfach vielfältige Möglichkeiten hinzu. Beratungsleistungen sollten heutzutage zeit- und ortsunabhängig erbracht werden können. In meinem Tagesgeschäft sind Online-Terminreservierungen und Online-Besprechungen genauso selbstverständlich wie Telefonate und Arbeitstermine im Büro. Dabei geht es immer darum, sich auf die unterschiedlichsten Kundenbedürfnisse einzustellen. Deshalb funktioniert Immobilienberatung immer genau so, wie der Kunde das möchte.

Redaktion: Was bedeutet das?

Roland Kampmeyer: Es gibt Kunden, die ihr Ziel schnellstmöglich mit wenig Anstrengung erreichen möchten. Anstelle von einem zeitaufwendigem Hin und Hers steht ihnen ein Beratungsgespräch auch über Skype for Business zur Verfügung. So können alle Schritte der Vermarktung geplant werden. Über einen Share Screen teilt sich der Kunde den Bildschirm mit uns. Die Teilnehmer der Online-Besprechung können Änderungen am Dokument vornehmen und haben das Ergebnis direkt auf ihrem Computer und auf dem mobilen Endgerät. In der Durchführung ist dann auch alles online für den Kunden zugänglich. Mit Objekt-Tracking PLUS verfolgt er live die tagesaktuellen Fortschritte zu seiner Immobilie.

Das hilft auch Interessenten. Immobilie360° ermöglicht ihnen den virtuellen Rundgang. Das persönliche Gespräch bis hin zur Kaufvertragsbesprechung kann bei uns im Büro oder eben auch von zu Hause aus über eine Online-Besprechung geführt werden.

Immobilie360° mit Virtual-Reality-Brille

Immobilie360° mit Virtual-Reality-Brille

Redaktion: Wie profitieren Kunden davon?

Roland Kampmeyer: Unser neues Microsoft Surface Hub ist ein starkes digitales Drehkreuz. Sehr viele Abläufe werden jetzt für die Kunden vereinfacht und digitalisiert. Außerdem erweitern wir unsere Beratungsmöglichkeiten durch die Verbindung von physischen und virtuellen Welten: Besichtigen ist zum Beispiel für Interessenten, die eine Neubau-Wohnung suchen, ein schwieriges Unterfangen. Die meisten sind nicht fertig gebaut oder existieren im Moment auf dem Papier. Mit einer Virtual-Reality-Brille kann bei KAMPMEYER jeder Interessent Immobilien besichtigen, ohne über Baustellenschutt zu klettern. Das klappt barrierefrei, wetterunabhängig, total bequem und in jedem Alter.

Besichtigung mit Virtual-Reality Brille

Besichtigung mit Virtual-Reality Brille

Redaktion: Haben sich mit den Kommunikationswegen auch die Inhalte der Immobilienberatung verändert?

Im Wesentlichen handelt es sich um die gleichen Inhalte, aber mit der Globalität der Welt steigt auch die Komplexität der Zusammenhänge. Professionelle Immobilienberatung muss diese Zusammenhänge transparent machen. Das wird zum Beispiel an den neuen Richtlinien und Rahmenbedingungen für Finanzierungen und Energieeffizienz deutlich. Für mein Unternehmen und mich gilt es, Übersicht und individuelle Lösungen für jeden einzelnen Kunden zu schaffen. Rund um die Immobilie wird sich immer etwas ändern, auf das wir uns neu einstellen werden, die Kernthemen bleiben die gleichen.

Lea Dröge im Kundengespräch

Kaufvertragsvorbesprechung mit Surface Hub

Redaktion: Und auf der technischen Seite?

Auf technischer Seite sind Veränderungen immer rasanter geworden. Es kann zwar niemand wissen, ob das jemals ein Ende hat, aber die nächsten Herausforderungen sind schon da. Unser Umgang mit Messenger-Diensten wird ein ganz anderer sein als bisher. Wir sind gewohnt, den Facebook Messenger oder WhatsApp zu nutzen, um persönliche Inhalte mit Bekannten, Freunden, Familie und Partnern auszutauschen. Wir erleben derzeit aber den Wandel dieser Apps zu Kommunikationszentralen für beinahe alles. Nutzer werden zukünftig mit Marken, Shops und Dienstleistern kommunizieren. Sie werden einkaufen, sich über das Wetter, Sportereignisse und Veranstaltungen informieren, Eintrittskarten bestellen und Termine vereinbaren. Das wird auch an der Immobilienberatung nicht vorübergehen. Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an neuen Lösungen für solche Anforderungen.

Arbeiten mit dem Surface Hub

Ortsunabhängige Besprechung am Surface Hub und Skype for Business

Redaktion: Muss jetzt alles digital sein? Was ist mit dem guten alten Fax?

Roland Kampmeyer: Flexibilität ist das A und O der Immobilienberatung. Der Verkauf einer Eigentumswohnung oder des Einfamilienhauses ist immer eine sehr persönliche Angelegenheit. Für Erstkäufer wiederum ist der Immobilienerwerb sehr aufregend und mit hohem Beratungsbedarf verbunden.

Und genau das liegt mir am Herzen: Menschen mit Immobilien zusammenzubringen. Ich möchte sicherstellen, dass Menschen, die mit uns in den Dialog treten, alle Möglichkeiten der Kommunikation haben. Deshalb ist auch das Fax noch voll im Einsatz. Sich auf Kunden individuell einzustellen gehört zu unserem Anspruch an uns selbst und an unseren Anspruch an Qualität.

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(5.5 von 6 Sternen)


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