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20. Jubiläum Möglichkeiten

20 Jahre KAMPMEYER – 20 Fragen an Roland Kampmeyer

Lesedauer: 7 Minuten
05. Januar 2016 von

Wir wagen einen Blick zurück auf 20 Jahre KAMPMEYER, einen Ausblick auf den Immobilienmarkt 2035 und stellen uns die Frage nach der weltbesten App: Roland Kampmeyer im Interview mit Anna-Katrin Keller zum 20-jährigen Jubiläum.

Roland Kampmeyer im Interview

Wer ist KAMPMEYER?

KAMPMEYER ist seit 1995 der Experte für den Verkauf und die Vermietung von Wohnimmobilien im Raum Köln. Zu unseren Kunden gehören private Eigentümer, institutionelle Investoren, Bauträger und Menschen, die zur Miete oder zum Kauf ein neues Zuhause suchen. Wir sind am Waidmarkt 11, im Herzen von Köln für alle bestens erreichbar. Auf den Punkt gebracht: Wir sind Köln.

Wie läuft ein Tag im Büro ab?

Das Büro ist von 8.30 Uhr bis 19 Uhr besetzt. Alles dazwischen planen wir in Abstimmung bestmöglich für und mit unseren Kunden. Aber wie wir wissen, kommt es am Ende manchmal anders und viel besser als man denkt. Kein Tag ist wie der andere. Außer mittwochs, da findet immer das große Teammeeting statt. Da geht es bei einem Stück leckeren Kuchen immer um den maximalen Vorteil für unsere Kunden.

Braucht die Wirtschaft den Makler?

Ja, die Maklerbranche erfüllt wichtige Funktionen innerhalb der deutschen Wirtschaft. Makler erhöhen die Versorgung mit den richtigen Immobilienangeboten durch Marktbeobachtung und Produktberatung. Sie reduzieren Zeitaufwand und Leerstandsquoten durch professionelle Vermarktung. Sie überbrücken die räumliche Distanz zu Mietern oder Käufern und steigern deren Preisakzeptanz durch innovatives Marketing. Jeder Makler sollte sich der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sein. Eine besondere Aufgabe für die Branche sehe ich darin, Kompetenzen und Kapazitäten ständig anzupassen, um die zukünftigen Anforderungen zu beherrschen und alle Erwartungen zu übertreffen.

Wie verändert Digitalisierung das Geschäft?

Digitalisierung und Mobilität sind große Chancen und Herausforderungen unserer Zeit. Bei der Immobilienvermarktung kommt ihnen eine besondere Bedeutung zu. Eine Immobilie ist per Definition „unbeweglich“, nicht gerade die beste Voraussetzung, wenn es um Mobilität geht. Sie ist ein wertvolles Gut, dass stark von Menschen und ihren Gewohnheiten geprägt ist. Genau dort knüpft die Digitalisierung des Vermittlungsgeschäfts an.

Wir suchen und finden ständig neue Wege, es durch digitale Angebote und Produkte für die Menschen einfach zu machen, sich zu informieren und mit uns zusammenzuarbeiten. Weil die Immobilie selbst aber nicht mobil ist, müssen die Menschen es sein. Nur so können sie den Übergang von der digitalen Welt in die räumliche Welt gestalten.

Was haben wir bewegt?

Wir bewegen und tagtäglich in einem sehr dynamischen Immobilienmarkt. Mit unserer Arbeit versuchen wir, die dynamischen Märkte für die Menschen verständlich zu machen. Ich setze mich mit aller Kraft dafür ein, dass wir unsere Dienstleistung jeden Tag weiterentwickeln und ihren Nutzen transparent machen.

Wem konnten wir helfen?

Weil jede Immobilie ein Unikat ist, können wir es nicht immer allen recht machen. Die Motive, warum die Menschen auf uns zukommen, sind so unterschiedliche wie die Menschen selbst. Wir können immer dann am besten helfen, wenn individuelle Ziele bewusst gemacht und deutlich formuliert werden.

Welche Erfolge bleiben unvergessen?

Jede Vermarktung ist ein besonderer Erfolg. Sie ist sowohl für den bisherigen, als auch für den neuen Besitzer fast immer ein unvergessliches Ereignis. Weil jeder Verkauf und jede Vermietung bewahrt wird, bleiben auch viele Highlights bei KAMPMEYER unvergessen.

Wie konnten wir uns da nur so irren?

Für Immobilienmakler ist regionales Expertenwissen und lokale Präsenz entscheidend. Deshalb hatte ich mich vor einigen Jahren entschlossen, in mehreren Kölner Stadtteilen Ladenlokale zu eröffnen. Im Laufe der Zeit wurde mir klar, dass sich das Ziel, lokales Expertenwissen durch einen einzigen zentralen und exponierten Standort im Zentrum von Köln am besten erreichen lässt. Heute sind wir am Waidmarkt mitten in Köln und das wird sich so schnell nicht ändern.

War es früher nicht viel schöner?

Jede Zeit hat seine schönen Momente, aber die Ansprüche an erfolgreiche Immobilienvermittlung sind komplexer und schnelllebiger geworden. Das Schlagwort unserer Zeit ist Transparenz.

Immobilien sind heute zugänglicher geworden und der Weg zu ihnen transparenter. Niemand durchsucht mehr die Zeitung nach Inseraten und hinterlässt Freitagnacht in der Telefonzelle noch Anfragen auf dem Anrufbeantworter eines Immobilienmaklers.

Warum bleibt der Maklerberuf wichtig?

Wir vermieten und verkaufen seit 20 Jahren Wohnimmobilien. Sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Wir beschäftigen uns mit Immobilien, mit dem Kölner Immobilienmarkt, mit Preisentwicklungen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Ich weiß, dass der Maklerberuf wichtig bleibt, weil kein Eigentümer, Käufer oder Mieter so nah am Markt sein kann wie wir. Wir schaffen mit unserer Erfahrung das, was kein anderer schafft: Wir geben Orientierung und die Sicherheit, die richtige Entscheidung zu treffen.

Wie entwickelt sich Köln?

Die nächsten Jahre wird in Köln und den Nachbarstädten viel zu tun sein. Im Wohnungsbau genauso wie für die Instandhaltung und den Ausbau der Infrastruktur. Trotz einiger Engpässe wird sich die Vielfalt des Wohnens weiter entwickeln und die Region noch attraktiver werden.

Anzahl und Zustand der Rheinüberquerungen werden, wie schon so oft in der Geschichte beider Rheinseiten, wieder besondere Bedeutung erhalten. Je bequemer die gegenüberliegende Seite erreicht wird, desto höher die Lagequalität. Auch deswegen befinden sich Mühlheim, Kalk und Poll immer öfter unter den favorisierten Lagen.

Wie erfinden wir uns neu?

Ich denke nicht, dass wir uns ständig neu erfinden müssen, aber wir müssen uns intensiv und beständig mit den dynamischen Marktbedingungen und sich veränderten Kundenbedürfnissen auseinandersetzen. Wir arbeiten flexibel, präzise und so agil, dass wir in der Lage sind, uns sofort anzupassen.

Was macht Köln aus?

Köln ist Vielfalt. Es gibt wohl kaum eine andere deutsche Stadt die so vielfältig ist. Deshalb ist die Stadt für ihre Toleranz bekannt und das Leben in ihr so farbenfroh.

Können andere Dienstleistungen den Makler ersetzen?

Nein. Ich denke, dass ein breites Angebot mehr Transparenz in den Immobilienmarkt bringt. Und das ist sehr positiv zu bewerten. Viele Onlineangebote auf Immobilienportalen oder von Start-Up-Unternehmen geben sicherlich einen Anhaltspunkt für Nachfrager und Anbieter. Sie können aber in keinem Fall eine persönliche Beziehung, einen direkten Ansprechpartner und erst recht keine jahrelange Markterfahrung ersetzen. Kurz und knapp: Keine Software der Welt kann persönliche Beziehungen ersetzen.

Was ist die weltbeste App?

Da gehen die Meinungen weit auseinander, einige finden Spotify um Musik zu hören ist das non plus Ultra, andere loben Instagram für Bilder. Ich persönlich mag am liebsten die Apps, die es mir ermöglichen den Kontakt mit meinem Team kreativ zu gestalten, ganz vorne dabei liegen Slack und Trello . Bin ich auf Reisen freue ich mich über intelligente Unterstützung. Dazu gehört mytaxi in Deutschland oder UBER in Großbritannien und den USA. Ganz toll ist Citymapper für öffentliche Verkehrsmittel z. B. in London, Berlin, Hamburg, Rom. Da werden selbst Busse in Echtzeit angezeigt. Notizen gehören bei mir in OneNote und alles auf Twitter finde ich mit Tweetbot.

Welche App sollte erfunden werden?

Egal, was ich jetzt sage, es gibt bestimmt schon eine App dafür. Und an einer arbeiten wir. Aber das kann ich jetzt noch nicht verraten.

Der erste Kunde war…

…und ist mir genauso wichtig wie der neuste Kunde.

Was hat sich geändert?

Alles und nichts. Das Internet hat unser Leben und unsere Kommunikation komplett auf den Kopf gestellt und ich denke wir befinden uns noch am Anfang von dem, was möglich ist. Aber auch wenn das Web unser komplettes Leben auf den Kopf gestellt hat – vereinfacht, verbessert und komplexer macht – sind es am Ende Menschen, die Wohnraum brauchen. Sie kommen aus ganz unterschiedlichen Gründen auf uns zu und das war vor 20 Jahren auch nicht anders.

Wie ist der Immobilienmarkt 2035?

Wie Köln und der Rest der Welt in 20 Jahren auch immer aussehen werden, die Virtualisierung der Immobilienmärkte schreitet weiter voran. Vielleicht wollen Interessenten bald ein 3D-Modell ihrer neuen Wohnungen ausdrucken. Wie auch immer, der Markt wird reagieren. Wohnraum und Märkte werden definitiv noch vielfältiger und flexibler sein.

Immobilienmakler sein ist…

…viel schwerer als es sich manch einer vorstellt. Es verhält sich vielleicht wie bei Vätern: Makler werden ist nicht schwer, Makler sein dagegen sehr. Manche sind aber wie dafür gemacht und stellen sich ihrer Verantwortung auf höchstem Niveau. Andere sollten es lieber lassen. Das sage ich als verantwortungsbewusster Makler und Familienvater.

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Kundenbewertung

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